Entdeckung des Antibiotikums Streptomycin
Forscher an der Rutgers University identifizierten eine Substanz, die für die Behandlung der Tuberkulose wichtig wurde.
Am 19. Oktober 1943 isolierte Albert Schatz, Doktorand im Labor von Selman Waksman an der Rutgers University, Streptomycin. Die Forschung beruhte auf einer systematischen Suche nach von Bodenmikroorganismen produzierten Wirkstoffen.
Anders als Penicillin zeigte Streptomycin Wirkung gegen den Erreger der Tuberkulose. Das war besonders bedeutsam, weil Tuberkulose damals weit verbreitet und häufig tödlich war.
Vom Laborfund bis zur breiten therapeutischen Anwendung war ein aufwendiger Weg zur Prüfung von Wirksamkeit, Toxizität und Produktion nötig. Auch andere Mitglieder der Forschungsgruppe, darunter Elizabeth Bugie, waren beteiligt; die spätere Verteilung der Anerkennung führte zu Kontroversen.
Streptomycin wurde zu einem Symbol der frühen Antibiotika-Ära. Seine Entdeckung erinnert daran, dass wissenschaftliche Durchbrüche selten das Werk nur einer Person sind.
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