ARCHIVAKTE №0100 · Diplomatie und Nachkriegsordnung
Britisch-sowjetisches Abkommen über gemeinsames Vorgehen
Großbritannien und die Sowjetunion vereinbaren die Zusammenarbeit gegen NS-Deutschland.
Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion veränderte die diplomatische Lage grundlegend. Staaten, die einander zuvor feindselig gegenübergestanden hatten, besaßen nun einen gemeinsamen militärischen Gegner.
Das Abkommen sah gegenseitige Hilfe und den Verzicht auf einen Separatfrieden mit Berlin vor. Es war einer der ersten Schritte zur breiteren Anti-Hitler-Koalition.
Unterschiede über die politische Nachkriegsordnung Europas verschwanden nicht, doch bis zum Ende der Kämpfe hatte die Koordination der Kriegsanstrengungen Vorrang.
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